Infografik Produktentwicklung: Wie’s läuft, welche Software nützt, wo man’s studiert, wer was verdient!

Autor on 30. November 2016 in Blogs, Enterprise 2.0 / Web 2.0 mit 0 Kommentare

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Der Gastbeitrag zur Infografik wurde erstellt von

Produktentwicklung eröffnet viele berufliche Wege

Wer sein berufliches Glück in der Produktentwicklung finden will, dem eröffnen sich viele Wege. Vorab ist es wichtig, sich darüber klar zu werden, welches Fachgebiet das richtige für einen selbst ist.

Welche Uni ist die beste?

Die Auswahl der Universität oder Fachhochschule sollte wohl überlegt sein. Natürlich bietet es sich an, nach dem Bachelor einen Wechsel in Erwägung zu ziehen, dann können auch Korrekturen in der Ausrichtung des Studiums vorgenommen werden – doch wer schon zu Beginn des Studiums mit der Wahl der Uni unzufrieden ist, bereitet sich selbst unnötige Probleme. Aus diesem Grund ist es ratsam, sich mit den Rankings der einzelnen Universitäten oder Fachhochschulen, die für einen persönlich in Betracht kommen, zu beschäftigen.

Wie unsere Grafik zeigt, schneiden die Universitäten und Fachhochschulen, die dort genannt sind, allesamt gut bis sehr gut ab. So können die RWTH Aachen, die FH Münster und die TH Nürnberg in diesem Ranking, das auf Daten von www.meinprof.de basiert, vier Sterne erzielen.  Dieses Ergebnis zeigt, dass diese drei Hochschulen bei den Studenten beliebt sind und im Ranking deshalb sehr gut platziert sind. Ein paar weniger Punkte beziehungsweise nur dreieinhalb Sterne konnten die TH Bochum, FH Lübeck und die TU Darmstadt erzielen. Dieses Ergebnis kann trotzdem noch als rundum gut bezeichnet werden.

Deutliche Abstriche bei den Punkten mussten die HS Koblenz und die HAW Landshut hinnehmen: Sie haben im Ranking nur zweieinhalb Sterne erreicht. Selbstverständlich bedeutet dies nicht, dass diese Hochschulen per se schlecht sind. Es lohnt sich, die entsprechenden Fakultäten zu besuchen und sich mit Studenten und Dozenten vor Ort zu unterhalten. 

Kleiner, aber feiner Unterschied

Auf der Suche nach der richtigen Hochschule muss sich der künftige Student klar darüber sein, welche Ziele er erfolgt. Die Lehre an einer Universität ist oft wissenschaftlicher als an einer Fachhochschule. Außerdem ist die Promotion in aller Regel nur an einer Uni möglich. Wer jedoch besonderen Wert auf praktische Bezüge zur Arbeitswelt legt und ein strukturierteres Umfeld als an einer Universität zu schätzen weiß, der sollte sich über die Angebote der Fachhochschulen informieren.

Warum an eine Universität gehen?

Universitäten dienen laut offizieller Definition der Pflege und Entwicklung der Wissenschaften durch Forschung, Lehre und Studium. Sie vermitteln den Studenten aber selbstverständlich auch praxisorientierte Qualifikationen für das Berufsleben. Wie groß eine Universität ist, hängt ganz davon ab, wie viele Fakultäten sie beherbergt und wie viele Studenten eingeschrieben sind. So studieren zum Beispiel an der Ludwig-Maximilians-Universität München rund 50500 Studenten in 150 Studiengängen. 750 Lehrstühle sind auf 18 Fakultäten verteilt. Ein völlig anderes Studentenleben erleben junge Männer und Frauen, die sich für ein Studium an einer „Zwergen-Universität“ entschieden haben. An der European Management School in Mainz sind beispielsweise nur 100 Studenten eingeschrieben. Eine Liste der kleinsten Universitäten findet sich unter www.studiengang-verzeichnis.de/. Wer einmal einen Doktor-Titel führen möchte, der muss zuvor promovieren. Die Promotion ist in aller Regel nur an einer Universität möglich.

Doch lieber an eine Fachhochschule?

Der Begriff der Fachhochschule (FH) ist eigentlich überholt, wurde er doch durch modernere Varianten ersetzt. Denn seit den 1990er Jahren dürfen Fachhochschulen ihren Namen mit einem englischen oder französischen Namenszusatz, etwa University of Applied Sciences (Universität für angewandte Wissenschaften), versehen. Seit 2000 erfolgte in Deutschland und Österreich, im Rahmen des Bologna-Prozesses, die Umstellung auf die internationalen Bachelor- und Master-Studiengänge. „Der Begriff der Fachhochschule wurde ersetzt durch die Bezeichnung Hochschule für angewandte Wissenschaften“, so Wikipedia in einem Aufsatz über Fachhochschulen. Im allgemeinen Sprachgebraucht hat sich die neue Bezeichnung noch nicht durchgesetzt – die meisten Menschen unterscheiden auch weiterhin einfach zwischen Universitäten und Fachhochschulen. Ein entscheidender Vorteil der Fachhochschule gegenüber der Universität ist die Zugangsvoraussetzung. Während für ein Studium an einer Universität in aller Regel das Abitur nötig ist, genügt für ein Studium an einer FH die Fachhochschulreife. Die Studiengänge an den Hochschulen für angewandte Wissenschaften sind anwendungsnah. Die Abschlüsse sind denen von Unis gleichgestellt.    

Die Job-Auswahl ist groß

Wer im Projektmanagement arbeiten will, der hat eine große Anzahl von möglichen Jobs zur Auswahl. So gibt es Projektingenieure, Projektmanager, Analysten, Produktentwickler, Technische Zeichner, Produktdesigner, CAD-Konstrukteure, FEM-Berechnungsingenieure, Software-Ingenieure, Techniker, Entwicklungsingenieure, Konstrukteure, Modellbauer, Produktionsingenieure und Qualitätsmanager. Sie alle sind nötig, um von einer Idee über das Konzept hin zur Gestaltung und Entwicklung zur Produktion zu kommen. Am Ende steht die Marktreife, das erklärte Ziel aller Entwickler.

Auch der Quereinstieg ist möglich

Das Leben verläuft nicht immer in einer geraden Linie- manchmal muss man Umwege gehen, um ans Ziel zu gelangen, manchmal lassen einen erst Sackgassen erkennen, wohin man will. Wer bereits im Berufsleben steht, aber noch in einer anderen Branche tätig ist, kann über den Quereinstieg Fuß im Projektmanagement fassen. Dafür ist nicht einmal immer ein Studium zwangsläufig nötig. Wer zum Beispiel als Technischer Zeichner arbeitet, kann ein Studium anschließen und dadurch entweder eine ganz neue Karriere beginnen oder seinen beruflichen Werdegang weiter ausbauen.

Damit das Geld stimmt

An besonders stressigen Arbeitstagen tröstet die meisten Arbeitnehmer das Wissen, dass sie Schmerzensgeld in Form von Gehalt bekommen. Doch gerade in Deutschland wird nicht offen über Gehälter gesprochen. Um bei Gehaltsverhandlungen nicht völlig im Nebel stochern zu müssen, ist es ratsam, sich Gehaltsstatistiken anzusehen. Zwar ist dort nur die Rede von Durchschnittswerten, aber einen Anhaltspunkt nach oben und unten bieten diese natürlich.  Nichts ist ärgerlicher, als nach kurzer Zeit im Job zu erkennen, dass man sich finanziell über den Tisch hat ziehen lassen. Entwicklungsingenieure und Projektingenieure haben die besten Aussichten auf ein hohes Gehalt.  Sie können mit etwas Glück auf 70.000 bis 80.000 Euro pro Jahr kommen. Mehr Idealismus müssen Produktdesigner mitbringen, sie haben ein durchschnittliches Einkommen von selten mehr als 40.000 Euro im Jahr.

Softskills sind auch nötig

Wer im Projektmanagement erfolgreich sein will, der muss nicht nur fachlich über eine gewisse Exzellenz verfügen. Vielmehr sind auch Softskills nötig. Denn wer als beauftragter Ingenieur zwar gekonnt die Ideen des Auftraggebers umsetzen kann, aber nicht in der Lage ist, dem Kunden adäquat gegenüber zu treten, der wird es schwer haben. Gerade für Selbständige gehört nämlich auch das Klappern zum Handwerk. Wer diese alte Weisheit nicht beherzigt, macht nur schwerlich neue Kunden auf sich aufmerksam.

 

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