Wikis, Blogs und Foren – Was kommt danach ?

Autor on 11. September 2011 in Enterprise 2.0 / Web 2.0 mit 0 Kommentare

Dion Hinchcliffe, einer der Gurus der Enterprise 2.0 Szene, hat in einem Blog-Artikel seine Einschätzung zur Weiterenwicklung des Social Business dargestellt. Er fokussiert sich in seinem Artikel auf die Betrachtung der externen Unternehmens – Markt – Beziehung. Business-Blogs und Kunden-Foren sieht er mittlerweile als etabliert und natürlich weiterhin relevant an. Diese sind für ihn Elemente einer Stufe 1 in der Realisierung des 4-Stufen-Modelles des Social Business.

Quelle: Dion Hinchcliffe

Stufe 2 beinhaltet die Präsenz der Unternehmen im Sinne von  ‚Go to the World‘ in den Social Networks wie Twitter, Facebook und demnächst Google+. Eine wertschaffende zweiseitige Beziehung zwischen Unternehmen und Kunden entsteht meistens noch nicht. Man zeigt sich halt. In diesen beiden Stufen befinden sich die meisten Unternehmen heute.
Stufe 3 und 4 sind die eigentliche Zukunft. Es geht um das intelligente Nutzen des ‚Netzes‘. Dazu gehört das wechselseitige Zuhören, Verstehen und Beteiligen in der Stufe 3 und schließlich das aktive zielorientierte Partnerning in der Zusammenarbeit in der Stufe 4. Als Beispiel für eine Anwendung sei Crowdsourcing erwähnt.
Technisch gesehen bedeutet dies ein weiteres Zusammenwachsen der Technologien. Bei den Social Networks zeigt Google+ die Weiterentwicklung mit dem Circle-Konzept, welches die selektive Gruppenbildung von Menschen mit gemeinsamen Interessen  stützt und dem Hangout-Konzept, welches Video-Conferencing als weitere Applikation einführt. Facebook folgt schon.
Andererseits nähern sich die Enterprise 2.0-Lösungen denen des Social Networks. In diesem Entwicklungsprozess ist Jive , gefolgt von IBM und Microsoft, wohl am weitesten voran geschritten, wie Gartner in seinem Magic Quadrant for Social Business feststellt. Jive setzt auf integrierte Blogs, Wikis,- und Foren für unternehmensinterne und -externe Anwendungen, verfügt über Funktionen zum Social Media Monitoring, forciert Apps mit Partnern und sucht die Zusammenarbeit mit Google und Twitter.
Organisatorisch gesehen, bedeutet dies eine weitere Öffnung der Unternehmen hin zu Kunden oder Partnern und weicht die klassische Vertriebs- /Marketing-Schnittstelle auf, da die Kompetenz aller Beteiligter erforderlich ist. Es sind Unternehmenskulturen gefragt, die auf interne sowie externe Offenheit und Zusammenarbeit ausgerichtet sind.
Die Zukunft ist somit die konsequente Weiterentwicklung des heute bereits Vorhandenen und Bekannten hin zu durchgängigen Gesamtlösungen, die einfach zu handhaben sind.

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